UNI.DE: Mehr Leistung durch gesunde Ernährung

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Und dazu zählt zweifelsohne die richtige Ernährung. Essen ist nicht gleich Essen und manche Kost schlägt sich nicht nur auf Magen und Figur, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit von Studenten nieder.
In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Und dazu zählt zweifelsohne die richtige Ernährung. Essen ist nicht gleich Essen und manche Kost schlägt sich nicht nur auf Magen und Figur, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit von Studenten nieder.

Viel Obst und Gemüse, Vollkorn, genug trinken – auch Studenten kennen die gängigen Ratschläge für eine gesunde Ernährung. Doch heutzutage wird Essen jeglicher Art an jeder Ecke angeboten und dann im Eiltempo verzehrt. Aber Essen braucht Ruhe und Zeit und es ist wichtig, das Essen zu genießen.

Wenn der Student morgens eilig das Studentenwohnheim verlässt, hat er meist keinen Hunger oder keine Zeit und ein Kaffee genügt. Doch spätestens nach den ersten Vorlesungen meldet sich der Hunger.

Für Studenten, denen das Mensa-Essen nicht schmeckt oder die keine Zeit oder kein Geld für ein Essen im Restaurant haben, gibt es jede Menge Fastfood-Alternativen: Ein Burger oder ein Döner ist günstig, kann schnell verzehrt werden, stillt erst mal den Appetit und notfalls hat man ja noch einen Schokoriegel in der Tasche. Allerdings ist das kein guter Ansatz um leistungsstark durch den Tag zu kommen. Einfache Kohlenhydrate liefern nur kurzfristig Energie und werden schnell verbrannt und zu viele Kohlenhydrate werden vom Körper dazu verwendet, Fettreserven aufzubauen. Trockenfrüchte und Nüsse (nicht umsonst heißt es Studentenfutter) stillen dagegen auch den kleinen Hunger zwischendurch und liefern die bessere Energie mit weniger Kalorien.

Aber im Gegensatz zum Mittag- oder Abendessen ist das Frühstück das wichtigste Mahl am Tag: Hier nimmt der Körper die Energie zu sich, die er für den Start in einen erfolgreichen Tag braucht. Müsli mit Milch oder Joghurt und Vollkornbrot sind wahre Energiespender: Sie bestehen aus komplexen Kohlenhydraten, die nur langsam verdaut und nach und nach ins Blut abgegeben werden. Dazu empfiehlt sich frisches Obst. Die darin enthaltene Fructose geht direkt ins Blut und erhöht das Denkvermögen. Wer also ein Frühstücksmuffel ist, hat in Bezug auf seine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Beginn an schlechte Karten.

Abends sollte man seine Ernährung nach unten fahren. Aber es gilt immer: Wer viel verbrennt, etwa abends noch Sport macht, kann auch mehr Energie oder Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Bei allen Regeln oder Sprichwörtern wie beispielsweise „Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören, sich ganz bewusst und ausgewogen zu ernähren und bei allem Maß zu halten.

Weitere Artikel zum Thema Veränderung gibt es unter:http://uni.de/redaktion/mehr-leistung-durch-veraenderte-ernaehrung

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